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sozialwissenschaftlicher Blog von Christian Zinke

Gedankenexperiment zum Thema Selbstbewusstsein.

Dieses Gedankenexperiment lehnt sich Putnams an „Gedankenexperiment einer Zwillingserde“ (Putnam 1975) an. Die Intention des Experimentes ist jedoch eine andere als bei Putnam. Zunächst soll das Gedankenexperiment formuliert werden:

Wir stellen uns eine Zwillingserde vor, in der alles genauso ist, wie es auf dieser – unserer – Erde. Es ist ein exaktes Gleichnis unserer Erde, ohne die geringste Variation.

Nehmen wir weiter an, wir besitzen die Möglichkeit diese andere Welt zu bereisen.

Ich reise also in diese Welt. Logischerweise mein Zwilling auch in die Unsere.

Aus einem interstellaren Zufall heraus treffen wir uns auf dieser Reise.

Ich treffe auf mich!

Das Ende scheint auf den ersten Blick banal, doch wird es von uns reflektiert, führt dieses Ende zu einem interessanten Phänomen, mit dessen Hilfe wir im weiteren Verlauf dieses Textes auf die Spuren des Selbstbewusstseins stoßen wollen und werden.

Ausgangspunkt für diese Reise ist das Paradoxon, welches entsteht, wenn ich versuche den Satz „Ich treffe auf mich“ zu verstehen. In einer gewissen Weise bedeutet dieser Satz, dass ich zugleich mein Zwilling und mein Selbst bin.

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Re: Die Probleme der Geistes- und Sozialwissenschaften

Ein Kommentar zu “Die Probleme der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften”

http://dialecticprogress.wordpress.com/2011/02/27/die-probleme-der-geistes-und-gesellschaftswissenschaften/

Ich fand es schon immer komisch Geistes- und Sozialwissenschaften den Naturwissenschaften gegenüber zu stellen. Ich bin kein Naturwissenschaftler, ich habe auch nur mittelmäßige Einblicke in den “Erkenntnisgewinn” der Naturwissenschaft und kann es u.a. schon deshalb nicht beurteilen ob es Erkenntnisgewinne gab. Man verstehe mich nicht falsch, ich weiß natürlich um die technischen Errungenschaften der Naturwissenschaften, und sicher ist mir die ein oder andere Theorie geläufig. Schleierhaft ist mir nur auf welche Messungen diese “Erkenntnis”, dass es keine Erkenntnisse in Sozial- und Geisteswissenschaft gibt, sich beruft. Mehr von diesem Artikel lesen

Workshop zur qualitativen Sozialforschung in Magdeburg (Feb 2011)

Am Freitag, den 04.02.2011 hat es mich wieder einmal nach Magdeburg gezogen. Die Landeshaupstadt lockte am letzten Wochenende mit einem alljährlichen Workshop zur qualitiativen Sozialforschung. Nachdem ich letztes Jahr auf diesem Workshop sehr gute Erfahrungen gemacht habe und mein methodisches Wissen erweitern konnte – vor allem mein Wissen um die dokumentarisches Methode – war ich gespannt auf den Workshop in diesem Jahr. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und wurden nicht enttäuscht. Der zweitägige Interpretations-Workshop fand in diesem Jahr nicht dirket in der Universität statt, sondern wurde in ein universitätsnahes Tagungszentrum verlegt.

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Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos

Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos

Ein Beitrag, an dem ich hängen blieb, denn er erschien mir paradox und ich machte mich daran, ihn zu kommentieren/interpretieren:

Der Beitrag endet mit der – vielleicht rhetorischen Frage – “Brachte das Grenzenlose mehr Freiheit?”

Um diese Frage zu beantworten – oder auch nur zu verstehen – ist es hilfreich die vorherigen Setzungen des Autoren anzuschauen: “Freiheit vor allem als Aufhebung [...] verstanden. Das bedeutet Entgrenzung, Aufhebung von Grenzen, die Auflösung von Grenzen.

Also: Freiheit (des Westens) = Aufhebung der Grenzen = Grenzenlosigkeit

Zurück zur Frage:  Brachte die Freiheit (“des Westens”) mehr Freiheit (“des Autors”)?

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MaxQDa

Beim Interpretationsprogramm MaxQDa handelt es sich um ein Werkzeug, wie in dem Vortrag auf dem Magdeburger Methodenworkshop 2011 mehrfach betont wurde (inhaltlich bezieht sich dieser Artikel großteils auf den Vortrag von Dr. Thorsten Pehl) – ein Werkzeug zur strukturierten Unterstützung von Interpretationen und zugleich ein Interpretationstool, welches zudem den Anspruch an sich selbst stellt, methodenneutral zu sein. Es soll bei der Interpretation von Transkriptionen helfen, ohne den Weg der Interpretation festschreiben zu wollen. Mehr von diesem Artikel lesen

Workshop on Pre-reflective Self-Consciousness (Nov 2010)

Im November hat die BSMB (Berlin School of Mind and Brain) einen Workshop zum Thema “Präreflexives Selbstbewusstsein” unter Leitung von Marc Borner veranstaltet. Einer der Hauptredner vor Ort war Prof. Dr. Dres. h. c. Manfred Frank. Der Workshop umfasste drei Tage, die ich jedoch leider nicht komplett erleben konnte, da mich ein wichtiger persönlicher Termin daran hinderte. Mehr von diesem Artikel lesen

Ankündigung Workshop: Current Issues in Pre-reflective Self-consciousness

Die an der HU Berlin angegliederte Berlin School of Mind and Brain veranstaltet am 9ten Februar einen Workshop zum Thema prä-reflexives Cogito bzw. prä-reflexives Bewusstsein.

Sprechen werden die Wissenschaftler:

  • Prof. Dr. Manfred Frank
  • Prof. Dr. Dan Zahavi
  • Prof. Dr. Michael Pauen
  • Prof. Dr. Jan Slaby

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Ankündigung Methodenworkshop Magdeburg

Das Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM) in Magdeburg veranstaltet am 4. und 5. Februar 2011 einen Workshop zur qualitativen Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung.

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