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	<description>sozialwissenschaftlicher Blog von Christian Zinke</description>
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		<title>Gedankenexperiment zum Thema Selbstbewusstsein.</title>
		<link>http://transkriptz.wordpress.com/2011/03/04/gedankenexperiment-zum-thema-selbstbewusstsein/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 09:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[prä-reflexives Cogito]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Gedankenexperiment lehnt sich Putnams an „Gedankenexperiment einer Zwillingserde“ (Putnam 1975) an. Die Intention des Experimentes ist jedoch eine andere als bei Putnam. Zunächst soll das Gedankenexperiment formuliert werden: Wir stellen uns eine Zwillingserde vor, in der alles genauso ist, wie es auf dieser &#8211; unserer &#8211; Erde. Es ist ein exaktes Gleichnis unserer Erde, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=118&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Gedankenexperiment lehnt sich Putnams an „Gedankenexperiment einer Zwillingserde“ (Putnam 1975) an. Die Intention des Experimentes ist jedoch eine andere als bei Putnam. Zunächst soll das Gedankenexperiment formuliert werden:</p>
<p>Wir stellen uns eine Zwillingserde vor, in der alles genauso ist, wie es auf dieser &#8211; unserer &#8211; Erde. Es ist ein exaktes Gleichnis unserer Erde, ohne die geringste Variation.</p>
<p>Nehmen wir weiter an, wir besitzen die Möglichkeit diese andere Welt zu bereisen.</p>
<p>Ich reise also in diese Welt. Logischerweise mein Zwilling auch in die Unsere.</p>
<p>Aus einem interstellaren Zufall heraus treffen wir uns auf dieser Reise.</p>
<p>Ich treffe auf mich!</p>
<p>Das Ende scheint auf den ersten Blick banal, doch wird es von uns reflektiert, führt dieses Ende zu einem interessanten Phänomen, mit dessen Hilfe wir im weiteren Verlauf dieses Textes auf die Spuren des Selbstbewusstseins stoßen wollen und werden.</p>
<p>Ausgangspunkt für diese Reise ist das Paradoxon, welches entsteht, wenn ich versuche den Satz „Ich treffe auf mich“ zu verstehen. In einer gewissen Weise bedeutet dieser Satz, dass <strong>ich</strong> zugleich <strong>mein Zwilling</strong> und<strong> mein Selbst </strong>bin.</p>
<p><span id="more-118"></span></p>
<p>Die Argumentationslinie ist die Folgende: Die Differenzierung von „mein Zwilling“ und „mein Selbst“ folgt aus dem Satz: „Ich treffe auf mich“ unter den Prämissen der Zwillingserde (Gleichheit). Aus dieser Prämisse – der Gleichheit – folgt eine Identität von Ich (Erde) und Ich (Zwillingserde), die paradox erscheint.</p>
<p>Grund für diese Paradoxie könnte eine weitere Prämisse sein, die dem Begriff des Zwillings inhärent ist: Mit dem Begriff des Zwillings geht eine Unterscheidung bzw. eine Differenz einher, die zwei(!) gleiche – identische – Dinge hervorbringt. Im Vordergrund steht nicht das Gleiche, sondern die Differenz. In unserem Fall („Ich treffe (auf) mich“), ist mein Zwilling unterschieden von mir, in dem Augenblick, indem ich weiß, dass es sich um einen Zwilling <em>von</em>(!) mir handelt. Kurz: <em>Ich</em> weiß, dass nicht <em>ich</em> es bin, der da „Ich“ ist, weil <em>ich </em>weiß, das dies <em>mein</em> Zwilling ist.</p>
<p>Oder gibt es mehr Gründe, dass ich diese Erfahrung habe?</p>
<p>Wir stoßen so auf eine grundsätzliche Negationserfahrung, die <em>mein</em> „Selbst“ von einem anderen, mir völlig gleichen, „Selbst“ unterscheidet. An dieser Stelle gehen wir dazu über herauszufinden, was genau das „Selbst eigentlich ist.</p>
<h2>Das „Selbst“</h2>
<p>Es zeigt sich an den bisherigen Ausführungen eine besondere Eigenart des Begriffs „Selbst“, die dem Begriff des „Zwillings“ nicht zukommt. Diese Besonderheit liegt in dem reflektierenden Charakter des „Selbsts“ (These I, siehe unten). Wir finden im Begriff des „Selbsts“ nicht nur einen Bezug zur Welt (Objekt), sondern zudem einen Bezug auf das – grammatikalische – Subjekt (Ich). Das Wort „Zwilling“ hingegen verweist nur auf ein Objekt in der (anderen) Welt. Dies scheint einer der Gründe zu sein, warum <em>ich</em> nicht ohne Probleme denken kann, dass <em>ich</em> dieser Zwilling bin. Eine grundlegende Differenz trennt <em>mich</em> von diesem – <em>meinem –</em> Zwilling, der nur Objekt für <em>mich</em> sein kann, während diese Differenz für <em>mein</em> Selbst nicht zu existieren scheint.</p>
<p>Wir können an dieser Stelle das Argument noch ein wenig umformulieren: „Mein Zwilling“ ist eine Besitzanzeige auf das Objekt „Zwilling“, welche in diesem speziellen Fall durch eine äußerliche Identität mit <em>mir</em> geprägt ist. „Mein Selbst“  ist auch eine Besitzanzeige auf das Objekt „Selbst“, deutet darüber hinaus aber auf eine innere Identität mit einem Subjekt – dem „Ich“ – hin.</p>
<p>Zu dieser Argumentation sollten noch einige Zeilen über das Wort „mein“ geschrieben werden. „Mein“ drückt sprachlich ein Verhältnis aus, dass<em> ich</em> habe, in Bezug auf etwas anderes. Es zeigt auf eine inhärenten Weise ein Besitzverhältnis zu einem Objekt an. Es suggeriert zudem eine  Betroffenheit, die den Sprecher betrifft oder die der Leser einnehmen kann (beides liegt im Sinne des Gedankenexperimentes).</p>
<p>Wenn ich also sage „mein Selbst“, sage ich:<br />
Ich habe ein Selbst.</p>
<p>Dieses Selbst ist <em>mein</em> Selbst.</p>
<p>und wenn ich sage „mein Zwilling“, sage ich:</p>
<p>Ich habe einen Zwilling.</p>
<p>Dieser Zwilling ist <em>mein</em> Zwilling.</p>
<p>Wo liegt der Unterschied? Nun:</p>
<p>Ich bin dieses (<em>mein</em>) Selbst.</p>
<p>Ich bin dieser (<em>mein</em>) Zwilling.</p>
<p>Beide Aussagen sind in unserem Gedankenexperiment richtig und trotzdem gibt es eine eigenartige Lücke, die es zu beschreiben gilt, denn ich bin nicht auf dieselbe Weise „Selbst“ wie ich „Zwilling“ bin. Auf dieser Ebene liegt die oben beschriebene Unterscheidung von innerer und äußerer Identität<a name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a>. Das Experiment bringt uns, in dieser Weise interpretiert, in eine eigenartige Differenzierung, die uns aber helfen soll, den Charakter des „Selbst“ besser zu verstehen.</p>
<p>Explizieren wir die schon vorgeschlagenen These(n) zum „Selbst“:</p>
<p><span style="font-size:small;">These I: Das „Selbst“ besitzt einen reflektierenden Charakter.</span></p>
<p>These Ia: Das „Selbst“ als sprachliches Objekt ist zugleich verweisendes Subjekt auf das sprachliche Subjekt, welches so zum Objekt – des „Selbst“ – wird.</p>
<p>In unserem Beispiel:</p>
<p>Das „Ich“ wird zum Subjekt-Objekt und das „Selbst“ wird zum Objekt-Subjekt.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel: „Ich habe ein Selbst.“</p>
<p>Der (Sprach-)Logik nach trennen wir diesen Satz in ein Subjekt („Ich“), ein Objekt („Selbst“) und ein Prädikat  („habe“). Das Prädikat ist in diesem Falle eine eindeutige Besitzanzeige.</p>
<p>Das „Selbst“ hat in in diesem Beispiel einen seltsamen Rückbezug auf das „Ich“, denn <em>ich</em> habe nicht irgendein „Selbst“. Dieses „Selbst“ hat einen eindeutigen Bezug zu <em>mir</em>, es ist somit ein bestimmtes(!) „Selbst“ – obwohl es sprachlich nur „ein(!) Selbst“ ist. Diese Bestimmung kann bedeuteten, dass das „Selbst“ schon an <em>mich</em> gebunden ist, also <em>mein</em> „Selbst“ ist. Es wäre zwar möglich abzustreiten, dass dieses „Selbst“ <em>mein</em> „Selbst“ ist, das bedeutet aber, dass es <em>nicht-mein „</em>Selbst“ ist, welches <em>ich habe. </em>Diese Aussage würde implizieren, dass es sich um das „Selbst“ eines Anderen handelt, welches <em>ich</em> besitze (was nicht sonderlich plausibel erscheint). Grundlegend für diese Aussage ist eine implizite Verbindung vom „Selbst“ hin auf ein Subjekt, die es offensichtlich unmöglich macht, das „Selbst“ ohne Subjekt als Bezugspunkt zu denken und in unserem speziellen Fall ohne das „Ich“.</p>
<p>Aus dieser Argumentation heraus, vermute ich, dass es <em>mein</em> „Selbst“ ist, welches <em>mein</em> „Ich“ zu dem macht, was es ist (als „Ich“), und weiterhin <em>meinem</em> „Ich“ die Macht verleiht über <em>sich selbst(!)</em> (als „Ich“) zu sprechen bzw. <em>sich selbst</em> <em>bewusst</em> zu sein.</p>
<p>Auf jeden Fall besteht zwischen dem „Selbst“ und dem „Ich“ eine Beziehung, die über den Besitz, der im Beispielsatz angezeigt wird, hinausgeht.</p>
<p>Aber noch einmal: Die These ist, dass durch das „Selbst“, welches<em> ich</em> habe, das „Ich“ aus seinem subjektiven Status gerissen wird und zum Objekt seines „Selbst“(!) wird. Hier ist das „Ich“ sowohl Subjekt als auch Objekt und das „Selbst“ sowohl Objekt als auch Subjekt, weil das „Selbst“ <em>ich selbst</em> bin als „Ich“.</p>
<p>Vielleicht waren wir aber schon einen Schritt zu weit. Beleuchten wir das Gedankenexperiment noch einmal – unter einer anderen Überschrift – um keinen – vielleicht – wichtigen Punkt zu verpassen.</p>
<h2>Das Bewusstsein</h2>
<p>Die Problematik, die mit dem Gedankenexperiment angesprochen wird, ist doch folgende:</p>
<p>Die Prämisse, dass zwei Körper – körperliche Erscheinungen und Inkorporation sowie alle psychischen und sozialen Erfahrungen – gleich sind, führt uns zur Frage, ob diese Gleichheit <em>das Subjektive</em> eines Körpers mit einschließt. Immerhin handelt es sich um exakt dieselbe Personen. Sie sind – durch die Prämisse der Zwillingswelt – identisch. Das Interessante und Paradoxe ist doch, dass dementsprechend auch <em>das Subjektive</em> gleich sein sollte. Die Personen werden z.B. Schmerz sicher gleich empfinden, sie haben dieselbe Wahrnehmung usw.. Das sagt uns ja schon die Prämisse der Zwillingswelt. Doch erscheint es uns eigenartig <em>das Subjektive</em> in zwei Wesen zu denken.</p>
<p>Da <em>das Subjektive</em> ein sehr abstrakter Begriff ist, wollen wir versuchen, einen weniger abstrakten Begriff für diesen zu finden. Für diesen Zweck scheint mir der Begriff des <span style="text-decoration:underline;">Bewusstseins</span> geeignet. Es stellt sich im Zuge dieser begrifflichen Verschiebung die modifizierte Frage, ob sich diese gleichen Wesen überhaupt gegenseitig bewusst wahrnehmen könnten. Mit anderen Worten:</p>
<p>Wie können zwei gleiche „Bewusstseine“ sich gegenseitig bewusst sein?</p>
<p>In diesem Fall wären es doch zwei „Bewusstseine“, die gegenseitig auf sich – als Objekt – gerichtet und gleichzeitig identisch mit dem jeweils anderen Bewusstsein sind. Man könnte behaupten, dass dieser Fall eine Form des Selbst-Bewusstseins wäre bzw. korrekter: Ein Bewusstsein von einem ihm gleichen Bewusstsein (als Objekt). Würde uns das nicht in einen unendlichen Regress führen? Hätten wir nicht einen Spiegel vom Spiegel erschaffen, der sich ins Unendliche spiegelt? Etwas provokant formuliert: Ist das nicht das Problem der Definition von „Selbstbewusstsein“, die immer wieder in einen Regress führt?</p>
<p>An dieser Stelle kommen wir in eine Sackgasse und es scheint mir zweckdienlich, die im vorherigen Kapitel getroffenen Aussagen wieder aufzugreifen.</p>
<p>Derselbe Körper, der parallel existiert, wird von einem parallelen Bewusstsein bewohnt. Beides ist zwar gleich, wird aber zur gleichen Zeit (durch die Zwillingsprämisse) getrennt gedacht. Die beiden Gleichen, die sich im Experiment treffen, stellen auf eine gleiche Weise fest, dass der Andere jeweils nicht sie <em>selbst </em>sein kann. Im letzten Satz liegt im Grunde der Knackpunkt des gesamten Gedankenexperiments. Die Frage ist, ob dieser Satz negiert werden kann.</p>
<p>Können beide zur gleichen Zeit, im gleichen Raum sich Selbst als gegenseitigen Spiegel durch dasselbe Bewusstsein wahrnehmen?</p>
<p>Folgen wir den vorhergehenden Argumentationen, stehen sich zwei „Selbst“ gegenüber, die <em>sich selbst</em> als „Selbst“ identifizieren und sich gleichzeitig vom Zwilling differenzieren. Doch wie steht es mit dem Bewusstsein? Bzw. wie genau soll diese Trennung der beiden „Selbst“ von statten gehen und welche Rolle spielt das Bewusstsein dabei?</p>
<p>Dazu ist vorab die Frage zu klären, was genau Bewusstsein ist, bzw. was wir unter Bewusstsein verstehen könnten.</p>
<p>Bewusstsein ist m.E. immer „Bewusstsein von“. Dieses „von“ ist im doppelten Sinne zu verstehen:</p>
<p>Es meint:</p>
<ul>
<li>
<ul>
<li>„von“ einem Subjekt (im Sinne 		einer Besitzanzeige) und</li>
<li>„von“ einen Gegenstand.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Zu dieser Definition zunächst zwei Beispiele, die diese Aussagen untermauern sollen, bevor wir zu den eigentlichen Thesen übergehen.<br />
<span style="text-decoration:underline;">Beispiel a: Ich habe ein Bewusstsein.</span></p>
<p>Die Feststellung, dass ich Bewusstsein habe, heißt, dass ich Bewusstsein von mir habe. Der Beispielsatz sagt also aus: „Ich habe Bewusstsein von mir“. Die reflexive Selbsteinschätzung, dass ich Bewusstsein habe, setzt voraus, dass ich weiß, dass ich ein Bewusstsein habe, welches ich nur erlangen kann, indem ich Bewusstsein von meinem Bewusstsein habe. Wir sehen hier einen angedeuteten Regress.</p>
<p>Der Satz wird abgekürzt, um auszudrücken, dass ich feststellen kann, dass ich Bewusstsein habe. Es ist die Fähigkeit („bewusst-zu-sein“), die hier als Zustand („Bewusstsein“) erscheint. Ebenso verhält es sich bei anderen reflexiven Tätigkeiten: Wenn ich versuche zu denken, was ich denke, wenn ich denke, komme ich in einen ähnlichen Regress. Ich kann in diesem Falle feststellen, dass ich denke, nicht aber denken, was ich denke, wenn ich denke. D.h. ich kann die Tätigkeit ausdrücken, aber wenn ich sie versuche zu fassen – mittels derselben Tätigkeit – führt mich das unweigerlich in einen Regress.</p>
<p>Die Grenzen des Bewusstseins werden so durch das Bewusstsein selbst gesetzt. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass dies nichts über die Verursachung des Phänomens Bewusstsein aussagt, sondern nur über die ihm inhärenten Grenzen.</p>
<p>So paradox das klingt, aber „Ich habe Bewusstsein“ ist im Grunde eine Tätigkeitsbeschreibung.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Beispiel b: Bewusstsein von einem Stein.</span></p>
<p>Der Satz erscheint im Deutschen schon unvollständig, es fehlt das Subjekt. Ein Bewusstsein kann nicht ohne ein auf es bezogenes Subjekt gedacht werden, entweder hat der Stein Bewusstsein („Das Bewusstsein von einem Stein“), oder „ich habe Bewusstsein von einem Stein“. Es gibt also immer einen „Besitzer“ des Bewusstseins.</p>
<p>Veranschaulicht durch die Beispiele lauten meine Thesen zum Bewusstsein:</p>
<p>These II: Das Bewusstsein ist – sprachlich – immer auf ein Subjekt bezogen, welches Bewusstsein von Etwas (Objekt) hat. Das Bewusstsein vollzieht so eine Spaltung zwischen (sprachlichem) Subjekt und Objekt.</p>
<p>These IIa: Bewusstsein ist eine Tätigkeit, die benannt werden kann, die aber als Zustandsbeschreibung auf sich gewannt in einen unendlichen Regress führt.</p>
<p>Ein Problem, dass immer wieder mit dem Begriff des Bewusstseins in Zusammenhang gerät und welches nicht vernachlässigt werden darf, soll noch angesprochen werden. Als Ausgangspunkt für dieses Problem werden zwei Dinge gegenüber gestellt:<br />
<em>Der Gedanke oder der ausgesprochene Satz: „ich habe Schmerz“</em></p>
<p>und</p>
<p><em>der tatsächliche Schmerz</em></p>
<p>Im ersten Fall gebe ich an, dass ich etwas besitze, was man Schmerz nennt (unabhängig von der Gültigkeit). Wenn es der Wahrheit entspricht, dass ein <em>„Schmerzbewusstsein“ </em>vorliegt, kann diese „Tätigkeit“ damit benannt werden. Sie kann auch benannt werden, wenn kein Schmerz vorliegt, denn es ist eine allgemeine Kategorie, die nichts über die Gültigkeit aussagt, sondern „nur“ von Anderen und mir verstanden werden kann. Die Aussage ist m.E. kein Bewusstseinszustand von Schmerz, es ist nur ein Verweis auf diesen Bewusstseinszustand. Es ist ein Sprechakt und nur mit diesem Sprechakt geht ein Bewusstsein einher.</p>
<p>Im zweiten Fall habe ich ein bestimmtes Bewusstsein. Ich spüre den Schmerz, weil es mein Schmerz ist und weil ich diese Wahrnehmung (des Schmerzes) bewusst habe. Wäre dieser Schmerz nicht bewusst, würde ich keinen Schmerz spüren. Diese Form der Interpretation von einem Bewusstseinszustand nennt man auch präreflexives Bewusstsein, da es vor der (sprachlichen) Reflexion dessen verläuft, was passiert und (trotzdem) real (wahrnehmbar) ist.</p>
<p>Diese Deutung vom Bewusstsein legt nahe, unterschiedliche Bewusstseinszustände zu differenzieren, d.h. wenn ich z.B. Schmerzen spüre, ist dies ein Schmerzbewusstsein.</p>
<p>Mit den getroffenen Aussagen könnte ich in einen Widerspruch zu den von mir genannten Thesen (These II, siehe oben) geraten. Man könnte sagen: Schmerzbewusstsein ist kein Bewusstsein von Etwas, weil es kein Bewusstsein von Schmerz ist. („Bewusstsein von Schmerz“ macht m.E. auch keinen Sinn, da hier sprachlich ein subjektiver Zustand zum Objekt deklariert wird).</p>
<p>Mein Gegenargument ist, dass Schmerzbewusstsein, mein Bewusstsein von mir als Schmerz ist. Anders formuliert: Mein Bewusstsein von mir im Modus des Schmerzes (o.ä.)</p>
<p>These IIb: Prärefexives Bewusstsein ist Bewusstsein von mir in einem bestimmten Modus 	(von mir als Etwas).</p>
<p>Der Modus („als“) ist begrifflich an die unterschiedlichen Kategoriensysteme gebunden, die uns zur Verfügung stehen und verstanden werden, als etwas (epistemisch) Subjektives. Es verweist auf das, was eigentlich begrifflich nicht konsistent gefasst werden kann, da es „in actu“ und zutiefst subjektiv ist und nur durch die Kategorien begrifflich (für mich und Andere) verständlich und objektiviert wird. Diese Kategorien unterliegen einem Wahrheitsprinzip, sie können also wahr und falsch sein. Einen Schmerz hingegen, den ich spüre, werde ich wohl kaum am Maßstab der Wahrheit messen.</p>
<p>Mit diesem – vielleicht nicht ganz unproblematischen – Begriff von Bewusstsein versuchen wir nun auf das ursprüngliche Gedankenexperiment zurückzukehren.</p>
<p>Die Ausgangsfrage vor den Ausführungen zum Bewusstsein waren: Können beide Zwillinge zur gleichen Zeit im gleichen Raum sich Selbst als gegenseitigen Spiegel durch das selbe Bewusstsein wahrnehmen?</p>
<p>Schärfer formuliert: Haben wir so nicht einen Spiegel geschaffen, der vor einem Spiegel steht?</p>
<p>Die These war, dass Bewusstsein einen Besitzer hat. Diese Besitzer sind, in diesem Fall, <em>mein Selbst</em> und <em>mein</em> <em>Zwilling (als sein „Selbst“).</em></p>
<p>Wenn dem Bewusstsein ein Besitzer inhärent ist – also eine Positionalität des Bewusstseins vorliegt – kann es nicht dasselbe Bewusstsein sein.</p>
<p>Lehnen wir diese Positionalität des Bewusstseins ab, könnte ein Bewusstsein sich selbst über sich selbst wahrnehmen und hätte so zwei oder mehrere Positionen desselben Bewusstseins. Eine Annahme, die ich mit meinen Thesen nur zurückweisen kann.</p>
<p>Mit der Positionalität des Bewusstseins, aus dem heraus sich das Bewusstsein richtet, kann im Grunde nur etwas tief Subjektives gemeint sein. Durch dieses positionierte Bewusstsein kann ich den Zwilling als nicht-mein-Selbst bestimmen, weil der Zwilling nicht auf <em>mich</em> zurück verweist, sondern auf ein anderes „Selbst“, welches für mich nicht Objekt-Subjekt (wie das „Selbst“) ist, sondern ein einfaches Objekt bleibt mit dem ich identisch bin, welches mich aber nicht in einen unendlichen Regress wirft. Aufgrund dieser Negation, dass der Zwilling nicht-mein-Selbst ist, kann die Positionalität des Bewusstseins als „das Selbst“ bestimmt werden. Welches als Objekt-Subjekt von <em>sich selbst</em> bestimmt wird.</p>
<h2>Selbstbewusstsein</h2>
<p>Wie wir in unserem kleinen Experiment nachvollziehen konnten, gibt es allerhand Schnittpunkte zwischen dem Selbst und dem Bewusstsein. Doch was ist nun eigentlich „Selbstbewusstsein“?</p>
<p>Wir haben bei der Definition von Bewusstsein den Fall von Schmerzbewusstsein – als eine Form des präreflexiven Bewusstseins identifiziert. Wir können m.E. auf die gleiche Weise „Selbstbewusstsein“ definieren.</p>
<p>Laut meiner vorgestellten Definition kann Selbstbewusstsein so gedacht werden:</p>
<p>Selbstbewusstsein ist</p>
<p>mein Bewusstsein von mir im Modus des Selbst.</p>
<p>Selbstbewusstsein ist</p>
<p>mein Bewusstsein von mir als Selbst (als Objekt-Subjekt).</p>
<p>Das scheint doch paradox zu sein,  dass <em>mein</em> Bewusstsein, welches seine Position von <em>meinem</em> „Selbst“ bezieht, <em>mir als</em> „Selbst“ zugänglich sein soll. Wenn wir uns die These I dazu denken, löst sich das „Selbst“ als Objekt auf (zum Objekt-Subjekt) und verschmilzt in einer inneren Identität mit dem Bewusstsein, welches so selbst zum Objekt (Subjekt-Objekt) wird. Das Bewusstsein und die einhergehende Position werden so objektiviert, das Selbst verobjektiviert sich indirekt über sich <em>selbst</em>. Ein Vorgang, der in einem unendlichen Regress zu enden scheint.</p>
<p>Diese Beschreibung stellt aber auf diese Weise dar, dass ein Selbst weder als Objekt noch als Subjekt gedacht werden kann. Es ist in dieser Form (als Selbstbewusstsein) sowohl Subjekt-Objekt als auch Objekt-Subjekt. Ein Subjekt-Objekt hat es in der Form zu sein, dass es das Bewusstsein als Bezugspunkt gewinnt. Dieser wird Ausgangspunkt, der aber nur von <em>sich selbst</em> nachvollzogen werden kann.</p>
<p>Ende – vielleicht&#8230;.</p>
<p>PS: Ich möchte darauf hinweisen, dass dies ein Gedankenexperiment darstellt. Ein Experiment, dass vielleicht zur Weiterentwicklung des Begriffs des „Selbstbewusstseins“ beitragen kann. D.h. aber auch, dass es sich um Gedankenspiele handelt, die ich gern bereit bin, bei detaillierter Gegenargumentation, zu variieren oder, bei tief greifender Argumentation, zu revidieren.</p>
<div id="sdfootnote1">
<p><a name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a>Die 	Probleme der Begriffsdefinition von Identität lassen wir hier außer 	acht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Lektorin: Franziska Wehlmann – vielen Dank)</p>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/transkriptz.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/transkriptz.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/transkriptz.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/transkriptz.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/transkriptz.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/transkriptz.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/transkriptz.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/transkriptz.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/transkriptz.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/transkriptz.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/transkriptz.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/transkriptz.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/transkriptz.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/transkriptz.wordpress.com/118/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=118&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Re: Die Probleme der Geistes- und Sozialwissenschaften</title>
		<link>http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/28/re-die-probleme-der-geistes-und-sozialwissenschaften/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 14:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interpretieren]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Kommentar zu &#8220;Die Probleme der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften&#8221; http://dialecticprogress.wordpress.com/2011/02/27/die-probleme-der-geistes-und-gesellschaftswissenschaften/ Ich fand es schon immer komisch Geistes- und Sozialwissenschaften den Naturwissenschaften gegenüber zu stellen. Ich bin kein Naturwissenschaftler, ich habe auch nur mittelmäßige Einblicke in den &#8220;Erkenntnisgewinn&#8221; der Naturwissenschaft und kann es u.a. schon deshalb nicht beurteilen ob es Erkenntnisgewinne gab. Man verstehe mich nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=126&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kommentar zu &#8220;Die Probleme der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften&#8221;</p>
<p><a href="http://dialecticprogress.wordpress.com/2011/02/27/die-probleme-der-geistes-und-gesellschaftswissenschaften/">http://dialecticprogress.wordpress.com/2011/02/27/die-probleme-der-geistes-und-gesellschaftswissenschaften/</a></p>
<p>Ich fand es schon immer komisch Geistes- und Sozialwissenschaften den Naturwissenschaften gegenüber zu stellen. Ich bin kein Naturwissenschaftler, ich habe auch nur mittelmäßige Einblicke in den &#8220;Erkenntnisgewinn&#8221; der Naturwissenschaft und kann es u.a. schon deshalb nicht beurteilen ob es Erkenntnisgewinne gab. Man verstehe mich nicht falsch, ich weiß natürlich um die technischen Errungenschaften der Naturwissenschaften, und sicher ist mir die ein oder andere Theorie geläufig. Schleierhaft ist mir nur auf welche Messungen diese &#8220;Erkenntnis&#8221;, dass es keine Erkenntnisse in Sozial- und Geisteswissenschaft gibt, sich beruft.<span id="more-126"></span></p>
<p>Es müssen zudem zwei verschiedene Dinge differenziert werden. Zu Einen gibt es die Errungenschaften &#8211; das Ergebnis von Naturwissenschaften und zum Anderen die Erkenntnisse in den Naturwissenschaften. In die Praxis umformuliert heißt das, ein begabter Maschinenbauer muss nicht zwingend Ahnung von Quantenmechanik o.ä. haben, so wie z.B. ein guter Lehrer (Pädagoge) nicht zwingend Ahnung von Hegel, Marx, Kant o.ä. haben muss. Und soweit ich weiß herrscht auf hohem theoretischen Niveau in den Naturwissenschaften nicht unbedingt das was man Einigkeit nennt (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stringtheorie#Rezeption">Beispiel</a>).</p>
<p>Wie steht es denn um den Vergleich von pädagogischer &#8211; oder sozialer &#8211; Arbeit und der Arbeit eines technischen Entwicklers? Geht das?</p>
<p>Kann ein Newton, oder Einstein mit einem Kant oder Levi-Strauss vergleichen werden?</p>
<p>Ich finde, jemand der &#8220;Erkenntnislosigkeit&#8221; bei den Sozialwissenschaft feststellt, sollte seine Messinstrumente sehr detailiert darlegen, ansonsten handelt es sich nur um Spekulation und er wird seinem eigenen Anspruch &#8211; nämlich dem methodisch kontrollierten Erkenntnisgewinn &#8211; nicht gerecht.</p>
<p>Anders formuliert: Woran willst du überhaupt die Erkenntnisgewinne messen und wie willst du diese in den einzelnen Fachgebieten vergleichen?</p>
<p>Sind z.B. Demokratie und Schulwesen, Menschen- und Bürgerrechte Erkenntnisse, oder sind sie es nicht?</p>
<p>Mein Beitrag bedient dabei voll und ganz deinem Vorwurf an die Sozialwissenschaften &#8211; es ist genau das was dein dargestelltes Dillema ausmacht und was die Sozialwissenschaften sich bewahren sollte, nämlich das Infragstellen von sogenannten Tatsachen.</p>
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		<item>
		<title>Workshop zur qualitativen Sozialforschung in Magdeburg (Feb 2011)</title>
		<link>http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/15/workshop-zur-qualitativen-sozialforschung-in-magdeburg-feb-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 08:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computergestützte Auswertung]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentarische Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Monika Wagner-Willi]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann]]></category>
		<category><![CDATA[qualitative Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Ritualforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Transkription]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 04.02.2011 hat es mich wieder einmal nach Magdeburg gezogen. Die Landeshaupstadt lockte am letzten Wochenende mit einem alljährlichen Workshop zur qualitiativen Sozialforschung. Nachdem ich letztes Jahr auf diesem Workshop sehr gute Erfahrungen gemacht habe und mein methodisches Wissen erweitern konnte &#8211; vor allem mein Wissen um die dokumentarisches Methode &#8211; war ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=73&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 04.02.2011 hat es mich wieder einmal nach Magdeburg gezogen. Die Landeshaupstadt lockte am letzten Wochenende mit einem alljährlichen Workshop zur qualitiativen Sozialforschung. Nachdem ich letztes Jahr auf diesem Workshop sehr gute Erfahrungen gemacht habe und mein methodisches Wissen erweitern konnte &#8211; vor allem mein Wissen um die dokumentarisches Methode &#8211; war ich gespannt auf den Workshop in diesem Jahr. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und wurden nicht enttäuscht. Der zweitägige Interpretations-Workshop fand in diesem Jahr nicht dirket in der Universität statt, sondern wurde in ein universitätsnahes Tagungszentrum verlegt.</p>
<p><span id="more-73"></span><strong>Erster Tag (Freitag):</strong></p>
<p>Kurzvortrag:<em> &#8220;Informationen zu digitalen Aufnahmen, Transkription und computergestützte Auswertung mit MAXQDA&#8221;</em></p>
<p>(Angekündigt: Dr. Dresin, durchgeführt von Dr. Thorsten Pehl)</p>
<p>Begonnen wurde der erste Tag mit einem Vortrag von Dr. Thorsten Pehl (<a href="http://www.audiotranskription.de">audiotranskription.de</a>) über f4 und <a href="http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/12/maxqda/">MaxQDa</a> &#8211; aus meiner Sicht ein wirklich sehr gelungener und interessanter Vortrag.</p>
<p>Besonders interessant war die forschungstheoretische Reflektion dessen, was ein Transkript ist: Transkripte sind selbst Produkt sehr umfassender Vorarbeiten und selektieren die Realtität auf eine ganz bestimmte Weise, so dass es sich bei Transkriptionen im Grunde um &#8220;tertiäre Daten&#8221; handelt.  Transkriptionen sind tertäre Daten, weil sie Abbildungen einer Aufnahme (sekundär) sind, und diese Aufnahme wiederrum Abbildungen von Situationen (primär) darstellen. Die erhaltenen tertitären Daten &#8211; die Transkripte &#8211; sind, anders ausgedrückt, eine „graphische Darstellung ausgewählter Verhaltensaspekte“ (Kowal und O`Connell 2004: S. 384). In Folge dieser Argumentation, unterstützt durch veranschaulichende Beispiele, findet der Vortragende zu dem &#8211; durchaus zu folgenden &#8211; Schluss:  &#8216;<em>Transcription is theory</em>&#8216; (Ochs 1979) . Die Problematik ist im Grunde keine unbekannte, jedoch war die thematische Einbettung aus meiner Sicht überraschend und dennoch überaus angebracht.</p>
<p>Ich denke man begegnet diesem Phänomen als Forscher am Besten, in dem man sich dieses Problem vor Augen führt und es so als Chance zur Reflexion über die eigene Praxis nutzt. Durch diesen reflektiven Bezug kann das Problem in die Arbeit mit aufgenommen werden.</p>
<p>Das angeführte Problem &#8211; so explizierte der Vortragende &#8211; wird unter anderem bei der Wahl der Transkriptionsregeln deutlich. Hier muss in der Forschung pragmatisch entschieden werden, welche Richtlinien der Transkription die praktikabelsten sind, wobei in diese Entscheidung die Horizonte der zeitlichen Restriktionen und der thematischen Notwendigkeiten einfließen sollten.</p>
<p>Im weiteren Verlauf stellte Dr. Thorsten Pehl das Transkriptionsprogramm F4 vor und schaffte Verknüpfungspunkte zum Interpretationstool <a href="http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/12/maxqda/">MaxQDa</a>, welches im Anschluss vorgestellt wurde (Hierzu habe ich einen gesonderten <a href="http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/12/maxqda/">Blogeintrag</a> verfasst).</p>
<p>Nach diesen wirklich gelungenen Einstieg und einer kleinen Begrüßung vom Gastgeber im Anschluss an den Vortrag, ging es nun daran, sich in den einzelnen Workshopgruppen einzufinden und unterwegs noch eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen.</p>
<p>Ich entschied mich in diesem Jahr für die Gruppe 7 unter der Leitung von Frau <strong>Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann </strong>(Berlin)<strong>, </strong>Frau  <strong>Dr. Monika Wagner-Willi </strong>(Zürich) und Herr <strong>Gerald Blaschke (Berlin)</strong>.</p>
<p>Inhaltliche Schwerpunkt für diese Gruppe und der Leiter waren und sind:</p>
<ul>
<li>die Frühpädagogik</li>
<li>die Kindheitsforschung</li>
<li>die Schul- und Ritualforschung</li>
</ul>
<p>Praktisch handelte es sich um die dokumentarische Interpretation von Gruppendiskussionen, narrativen  Interviews, (videobasierten) Beobachtungen, Videoaufzeichnungen und  Bildern.</p>
<p>An diesem Freitag stellten <strong>Laura   				Fölker</strong> und<strong> Cornelia   				Hippmann</strong> einige Auszüge aus ihren Materialien und Interpretationen vor und diskutierten diese in und mit der Gruppe.</p>
<p>Allen Teilnehmern wurde Raum gelassen, ihre Projekte und ihr Material  zu kontextualisieren, um für die Gruppe einen nachvollziehbaren Rahmen  zu schaffen &#8211; dieser erleichterte den Zugang zum Material und beantwortete zudem die Frage, unter welchen Gesichtspunkten die  Transkriptionen und Interpretationen zu betrachten sind.</p>
<p>So wurde das Material von Frau Fölker unter dem Erkenntnisschwerpunkt des Schulerfolgs unter Bildungsrisiken und der Schulentwicklung in segregierten Stadtteilen betrachtet und in der Gruppe diskutiert. Durch das gemeinsame reflektieren und diskutieren der einzelnen Interpretationsschritte konnten dem Material noch einige Details entlockt werden.</p>
<p>Sehr ähnlich verhiehlt es sich bei dem von Frau Hippmann vorgelegten Material zum Thema: &#8220;Geschlecht, Milieu und Ethnizität. Peerkulturen und schulische Anforderungen in intersektionaler Perspektive&#8221;.</p>
<p>Die langen und sehr tiefgehenden Gespräche lassen sich nur sperlich rekapitulieren, ich denke aber, dass die vorstellenden Personen viel aus der Diskussion mitnehmen konnte. Als passiver Teilnehmer liegt der Schwerpunkt in der Diskussion selbst und nicht so sehr in dem Inhalt (was das Rekapitulieren wiederrum erschwert). Es geht eher um die Übung des (gemeinsamen) Interpretierens, welches bestenfalls mit der eigenen Horizonterweiterung einhergeht. Ich denke beides wurde (bei mir) an diesem Freitag erreicht. Es wurde u.a. an diesem Tag klar, wie wichtig eine sehr detailierte (um-)formulierende Interpretation (auf der ersten Stufe der dokumentarischen Interpretation) ist. Je höher der Detailgrad dieser Interpretation ist, umso mehr (wichtige) Details ergeben sich in der reflektierenden Interpretation.</p>
<p>Nach diesen zwei langen Sitzungen wurde der Abend in einem großen Essenssaal mit einem Dinner beendet. Hier gab es Zeit und Raum, um Kontakte zu knüpfen und sich &#8220;abseits&#8221; der Gruppenarbeit kennenzulernen.</p>
<p><strong>Zweiter Tag (Samstag):</strong></p>
<p>Der zweite Tag begann direkt in den Gruppen und leider ohne startbereite Kaffeemaschine. Kaffeesüchtige der Tagung versammelten sich 15 Minuten vor Start beim Bäcker nebenan. Dieser kleinen Hürde zum Trotz starteten die Gruppen &#8211; mit leichter Personalfluktuation &#8211; pünktlich 9:00 Uhr.</p>
<p>An diesem Tag stellten <strong>Susanne  Böswald</strong> und<strong> Angela Brosch</strong> ihre Arbeiten und die dazugehörenden Materialen vor.</p>
<p>Die Arbeit und die Interpretationen von Frau Brosch zum Thema &#8220;Der Klassenrat aus der Sicht der Akteure&#8221; war sehr weit ausgearbeitet, was es der Gruppe ermöglichte, sehr tief in die reflektierende Interpretation zu tauchen und diese zu diskutieren. Es war zudem eines der Themen, die mich in die Gruppe gezogen hatten.</p>
<p>Als Zweites stellte Frau Böswald ihr Material über kreatives Schreiben und zeitgenössische Kunst in Form von Arbeitsaufträgen und Schülerausarbeitungen zur Diskussion. In dieser Sitzung wurden vor allem Arbeitsaufträge dokumentarisch interpretiert &#8211; eine (gemeinsame) Interpretation, die ich zum ersten Mal in dieser Form erlebt habe. Dies führte mir wieder einmal die Bandbreite, die eine dokumentarische Methode haben kann, vor Augen.</p>
<p>Der Tag und die Tagung wurden mit einem Abschlussgespräch beendet. Die Sitzungen verliefen im Großen und Ganzen erfolgreich für die aktiven und passiven Teilnehmer. Kritische Anmerkungen gab es nur beim Umgang mit Fehlern, die von aktiven Teilnehmern gemacht wurden (Fehler, die durchaus in der Forschungspraxis passieren können). Auf diese sollte sicherlich hingewiesen werden, doch sollten sie nicht überbetont bzw. allzu häufig wiederholt werden, um eine für alle fruchtbare Diskussionskultur nicht zu verlieren. In der Reflexion über diesen durchaus richtigen Punkt fällt mir auf, dass dies wohl dem Phänomen geschuldet ist, dass 20 einander Fremde sich über ein Thema unterhalten. Dabei kann es passieren, dass einige, zumeist negative, Punkte überbetont werden, was aber im Grunde positiv gemeint ist. Ich erinnere mich da gern an meine erste Vorstellung von Transkriptionen  und Interpretationen, welche so demontiert wurde, dass in Folge dessen dieses Material komplett überarbeitet werden musste und einige Interviews komplett unbrauchbar wurden. Ich habe daraus viel gelernt, auch wenn es nicht die angenehmste Form war. Aber genug aus dem Nähkästchen.</p>
<p>Die Tagung war sehr schön und ich werde wohl auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.</p>
<p>Vielen Dank an die Organisatoren, die Redeleitung der Gruppe 7 und die aktiven Teilnehmer, die den Mut hatten, ihr Material vor einer kritischen Gruppe preiszugeben.</p>
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		<item>
		<title>Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 14:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretieren]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Paul Sartre]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Sartre]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos Ein Beitrag, an dem ich hängen blieb, denn er erschien mir paradox und ich machte mich daran, ihn zu kommentieren/interpretieren: Der Beitrag endet mit der &#8211; vielleicht rhetorischen Frage &#8211; &#8220;Brachte das Grenzenlose mehr Freiheit?&#8221; Um diese Frage zu beantworten &#8211; oder auch nur zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=95&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://edomblog.wordpress.com/2011/02/13/wie-der-westen-freiheit-versteht-alles-wurde-grenzlos/">Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos</a></p>
<p>Ein Beitrag, an dem ich hängen blieb, denn er erschien mir paradox und ich machte mich daran, ihn zu kommentieren/interpretieren:</p>
<p>Der Beitrag endet mit der &#8211; vielleicht rhetorischen Frage &#8211; <strong>&#8220;Brachte das Grenzenlose mehr Freiheit?&#8221;</strong></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten &#8211; oder auch nur zu verstehen &#8211; ist es hilfreich die vorherigen Setzungen des Autoren anzuschauen: &#8220;Freiheit vor allem als <em>Aufhebung [...] </em>verstanden<em>. </em>Das bedeutet Entgrenzung, Aufhebung von Grenzen, die Auflösung von Grenzen.<em>&#8220;</em></p>
<p><em>Also:<strong> Freiheit (des Westens)</strong> = Aufhebung der Grenzen = <strong>Grenzenlosigkeit</strong></em></p>
<p>Zurück zur Frage:  <strong>Brachte die Freiheit (&#8220;des Westens&#8221;<em>) mehr Freiheit (&#8220;des Autors&#8221;)</em></strong>?</p>
<p><span id="more-95"></span><em></em><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p>Also doch eine rhetorische Frage, denn wer sollte diese Frage beantworten, außer der Autor selbst &#8211; zumal der Autor sich nicht in die Karten schauen lässt, was Freiheit denn seiner Ansicht nach <em>sein sollte</em>.<em> </em> Und da liegt wohl das eigentliche Problem: der Aspektreichtum des Begriffes der Freiheit. Ein Klassiker dazu mal zitiert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Gehörte er der romatisch-konservative, protesantisch-religös gefärbten Richtung an, so verstand er im Sinne dieses verinnerlichten Freiheitsbegriffes, das Recht jedes Individuums, seinem inneren individuellen einmaligen Gestaltungsprinzip entsprechend zu leben. Beide dachten im Sinne des &#8220;qualitativen Freiheitsbegriffes&#8221;, denn sie verstanden unter Freiheit das Recht, entweder die historischen oder die innere individuelle Sonderheit zu wahren. Wenn der Liberale der gleichen Zeit &#8220;Freiheit&#8221;sagt, dann meinte er damit die Freiheit von eben den Privilegien, die dem Altkonservativen als die Grundlage aller Freiheiten erschienen, also einen &#8220;egalitären Freiheitsbegriff&#8221;, bei dem Freisein eben das Verfügen aller Menschen über gleiche Grundrecht bedeutete. [....]</p>
<p>Daß der Liberale nur jene, der Konservative nur diese Seite des Begriffes und des Problems sah, das hängt also [...]eindeutig und beweisbar mit ihrer Lagerung im sozialen und politschen Gefüge zusammen. Kurz gesagt: schon bei der Begriffsbildung wird der Beobachtungsstrahl vom beobachtenden Willen hergeleitet. Er wird in diejenigen Richtung gelenkt, in der eine bestimmt, historisch-soziale Gruppe von dem, was begriffen werden soll, etwas will.&#8221;(Mannheim 1995 [1933], S.235.)<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Wenn man über die Freiheit ernsthaft schreiben möchte und es politisch konnotiert, dann lohnt es über einen solchen Sachverhalt zu reflektieren.</p>
<p>Hinzu kommt, dass dieser Begriff der Freiheit wie ihn der Autor vorstellt ausschließlich den &#8220;negativen Freiheitsbegriff&#8221; einschließt (wie ihn z.B. Leibniz oder Rousseau definieren). Aber seit Kant gibt es eine Unterscheidung von positiver (frei zu) und negativer Freiheit (frei von)  &#8211; und was ist &#8220;westlicher&#8221; als Kant?</p>
<p>Ich bevorzuge das philosophische Nachdenken über die Freiheit. Dies bedeutet u.a. sich als allererstes über die Paradoxa, die der Begriff der Freiheit mit sich bringt, nachzudenken. Zum Beispiel, dass der Freie nicht so frei sein kann, nicht frei zu sein, weil es dann a (Freiheit) und nicht-a (Nicht-Freiheit) zugleich wäre (was dann nur noch dialektisch zu denken wäre).</p>
<p>Hier sind die Grundzüge zu sehen, welches die Freiheit als ein ideelles Phänomen erscheinen lässt. Materialistisch gewendet kann es nur in Form der Befreiung zum Vorschein kommen. Anders ausgedrückt, &#8220;die Freiheit&#8221; wird es wohl immer nur in unseren Köpfen geben.</p>
<p>Als kleiner Sartrekenner empfehle ich seine Ausarbeitung zur Freiheit in &#8220;Das Sein und das Nichts&#8221;. Dazu werd ich wohl mal nen Blogpost machen müssen, das sprengt den Rahmen dieser Antwort.</p>
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		<title>MaxQDa</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 08:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Transkription]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Interpretationsprogramm MaxQDa handelt es sich um ein Werkzeug, wie in dem Vortrag auf dem Magdeburger Methodenworkshop 2011 mehrfach betont wurde (inhaltlich bezieht sich dieser Artikel großteils auf den Vortrag von Dr. Thorsten Pehl) &#8211; ein Werkzeug zur strukturierten Unterstützung von Interpretationen und zugleich ein Interpretationstool, welches zudem den Anspruch an sich selbst stellt, methodenneutral [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=82&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Interpretationsprogramm <a href="http://www.maxqda.de/">MaxQDa </a>handelt es sich um ein Werkzeug,  wie in dem Vortrag auf dem Magdeburger <a href="http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/15/workshop-zur-qualitativen-sozialforschung-in-magdeburg-feb-2011/">Methodenworkshop 2011</a> mehrfach betont wurde (inhaltlich bezieht sich dieser Artikel großteils auf den Vortrag von Dr. Thorsten Pehl) &#8211; ein Werkzeug zur strukturierten  Unterstützung von Interpretationen und zugleich ein Interpretationstool, welches  zudem den Anspruch an sich selbst stellt, methodenneutral <img src="/Users/PETERB%7E1/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-1.png" alt="" />zu  sein. Es soll bei der Interpretation von Transkriptionen helfen, ohne den Weg der  Interpretation festschreiben zu wollen.<span id="more-82"></span> Böse Zungen könnten behaupten  ein solcher Anspruch wäre widersprüchlich: ein Werkzeug kann nicht  neutral sein, da es immer zweckgebunden ist und damit eine Funktion zugewiesen bekommt. Dieses muss bei Benutzung von MaxQDa, welche einher geht mit Kategoriebildung und verschiedensten  Zuweisungen, methodisch  mitgedacht und reflektiert werden.  Dieser Gedanke kam leider auf dem Workshop 2011 nicht zur Sprache &#8211; schade, die dafür nötigen fünf  Minuten hätten den Rahmen nicht gesprengt.</p>
<p>Im Folgenden soll kurz das Programm MaxQDa dargestellt werden, um eine kleine Übersicht über das Tool zu bekommen. Grundlegend für das Werkzeug ist ein <a href="http://www.maxqda.de/download/Flyer-4-Fenster-WEB-GER.pdf">vier Fenster System</a>:</p>
<ol>
<li>Schriftsätze (Dokumente)
<ul>
<li>Möglichkeit der Video- und Audioeinbindung &#8211; 		Materialbezug (aus F4 und F5)</li>
</ul>
<ul>
<li>Möglichkeiten der Eigenschaftenzuschreibung</li>
</ul>
</li>
<li>Text (Transkription)</li>
<li>Codeliste (Selbst erstellte Codes)
<ul>
<li>Möglichkeit für einen theoretischen Codebaum 		(von Indikatoren)</li>
</ul>
<ul>
<li>Möglichkeiten zur offenen (forschungspraktischen) Codierung
<ul>
<li>Markierungen sind im Text per &#8220;Drag n Drop&#8221; möglich</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li>Liste der Codings
<ul>
<li>„Ernte des Codierens“</li>
</ul>
<ul>
<li>Möglichkeit der Auflistung von Codestellen (inkl. Anzeige der Herkunft)</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>Es ist existieren zudem &#8220;Spielzeuge&#8221; für qualitative Forschung, die eine Interpretation und Typenbildung unterstützen können:</p>
<ul>
<li>eine Memofunktion (Markierungen) für 	Texte und Codes</li>
<li>die Möglichkeiten, gemeinsam am 	gleichen Material (mit dem gleichen Programm) zu arbeiten</li>
<li>visuelle Hilfsmittel – selbst 	gestaltet – eine Art von Midmapping</li>
<li>Datenexploration &#8211; eine Art qualitatives Datamining (keine statistische Auswertung)</li>
<li>Dokumentenportrait – Codes 	werden farblich dargestellt
<ul>
<li>Interviewverlauf wird 		„nachgezeichnet“</li>
</ul>
</li>
<li>die Möglichkeit, Worthäufigkeiten anzeigen zu lassen</li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/transkriptz.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/transkriptz.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/transkriptz.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/transkriptz.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/transkriptz.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/transkriptz.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/transkriptz.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/transkriptz.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/transkriptz.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/transkriptz.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/transkriptz.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/transkriptz.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/transkriptz.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/transkriptz.wordpress.com/82/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=82&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Workshop on Pre-reflective Self-Consciousness (Nov 2010)</title>
		<link>http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/01/workshop-on-pre-reflective-self-consciousness-nov-2010/</link>
		<comments>http://transkriptz.wordpress.com/2011/02/01/workshop-on-pre-reflective-self-consciousness-nov-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 14:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jean Paul Sartre]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottlieb Fichte]]></category>
		<category><![CDATA[prä-reflexives Cogito]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Manfred Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November hat die BSMB (Berlin School of Mind and Brain) einen Workshop zum Thema &#8220;Präreflexives Selbstbewusstsein&#8221; unter Leitung von Marc Borner veranstaltet. Einer der Hauptredner vor Ort war Prof. Dr. Dres. h. c. Manfred Frank. Der Workshop umfasste drei Tage, die ich jedoch leider nicht komplett erleben konnte, da mich ein wichtiger persönlicher Termin [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=45&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November hat die BSMB (Berlin School of Mind and Brain) einen Workshop zum Thema &#8220;<em>Präreflexives Selbstbewusstsein</em>&#8221; unter Leitung von <strong>Marc Borner</strong> veranstaltet. Einer der Hauptredner vor Ort war <strong>Prof. Dr. Dres. h. c. Manfred Frank</strong>. Der Workshop umfasste drei Tage, die ich jedoch leider nicht komplett erleben konnte, da mich ein wichtiger persönlicher Termin daran hinderte.<span id="more-45"></span></p>
<p>Gezogen wurden ich und ein guter Freund (Bert Seidel) durch die Einbindung von Sartre in den Workshop. Bis dato war unsere Wahrnehmung doch eher so, dass Sartres Philosophie &#8211; wenn überhaupt &#8211; doch eher als Randphänomen behandelt wird. So hat es uns überrascht und zugleich erfreut, dass Sartre explizit genannt und behandelt werden sollte &#8211; und das in einem Kontext eines hart umkämpften Gebietes der aktuellen (nicht nur philosophischen) Forschung. Überrascht waren wir darüber hinaus auch, weil ein Text von Sartre (<strong>Sartre, Jean Paul</strong> (1947/1974): <em>Bewusstsein und Selbsterkenntnis</em>. Hamburg: Rowohlt. 5-86.) behandelt wurde, der doch eher untypisch für eine Sartrebesprechnung und eigentlich auch relativ unbekannt ist. (Während &#8220;Das Sein und das Nichts&#8221; oder auch &#8220;Die Transzendenz des Ego&#8221; wesentlich typischer und bekannter gewesen wären.)</p>
<p><em><strong>Tag 1 (Donnerstag):</strong></em></p>
<p>Nach einigen Irrfahrten kamen wir fast pünktlich zum Startschuss in den Räumlichkeiten des BSMB an. Marc Borner eröffnete den Workshop und stellte den Hauptredner Prof.  Dr. Manfred Frank vor. Die erste Sitzung drehte sich um den Text  &#8220;<em>Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftlehre.</em>&#8221; von <strong>Johann Gottlieb Fichte</strong>, entnommen aus &#8220;Selbstbewußtseinstheorien von Fichte bis Sartre.&#8221; (Frank, M. (Hg.)(1993): Frankfurt a.M.: Suhrkamp. 14-25.).</p>
<p>Im Text versucht Fichte über die Schwierigkeiten über das &#8220;Ich&#8221; nachzudenken und auf eine sehr unorthodoxe Weise dem Leser nahe zubringen. Durch das direkte Ansprechen und &#8220;Führen&#8221; des Lesers irritiert dieser Text &#8211; als philosophischer Text &#8211; den Leser durch diese ungewöhnliche Art und Weise der Vorstellung eines philosophischen Problems.  Gleichzeitig wird dem Leser sehr schnell und auf eine &#8211; fast pädagogische Art &#8211; bewusst, wie schwer es eigentlich ist, über das &#8220;Ich&#8221; nachzudenken. Die Diskussionsgruppe des Workshops gliederte den Text in drei &#8211; relative klar getrennte &#8211; Abschnitte. Grob gegliedert: Einführung in das Problem &#8211; Problemdiskussion &#8211; Auswegsuche (meine Mitschriften sind in dieser Richtung sehr lückenhaft, vielleicht auch der schon späteren Stunde geschuldet). Fichte stößt auf eine Ebene des &#8220;Ich&#8221;s, welche &#8220;Subjekt-Objekt&#8221; sein muss, um dem von ihm gezeigten unendlichen Regress (Kurz: das &#8220;Ich&#8221; wird immer wieder auf das &#8220;Ich&#8221; zurück verwiesen) zu entfliehen. Die Workshopgruppe fand hier schon Parallelen zu Sartre. Der erste Teil des Workshops endete mit dem Hunger auf den zweiten Tag und die Diskussion über Sartre und dem Hunger auf das darauf folgende Dinner.</p>
<p>Der Tag wurde dementsprechend beendet mit einem gemeinsamen Abendessen und interessanten Gesprächen über Fichte, Sartre und natürlich auch private Dinge. Ein durchaus gelungenes Eingewöhnungs- und Kennenlerndinner.</p>
<p><strong><em>Tag 2 (Freitag):</em></strong></p>
<p>Am zweiten Tag konnte nun direkt in einer kleinen Workshoprunde damit begonnen werden, den gewählten <strong>Sartre </strong>Text zu interpretieren und zu diskutieren &#8211; die Runde war sehr ungezwungen, zum einen durch den gewählten kleineren Rahmen und zum anderen durch die erfolgreiche Kennenlernphase vom Vortag. Es wurde direkt damit gestartet Sartres Text Schritt für Schritt durchzusehen. Sehr hilfreich und immer wieder eine Stütze waren dabei die vorher herum geschickten Notizen von Prof. Dr. Frank über den Sartre Text. So konnten wir Schritt für Schritt Sartres Weg nachgehen, den Prämissen und den Problemen, auf den Zahn fühlen, um so dem Begründungsstrang, wie wir zu einem Prä-reflexiven Cogito kommen und dessen Notwendigkeit(?), um ein &#8220;Ich&#8221; denken zu können, nachzugehen und ihn philosophisch zu diskutieren.</p>
<p>Erstaunlich war in meinen Augen vor allem die Zielorientierung, die die Gruppe an den Tage legte. Es wurden zwar Punkte aus anderen Werken von Sartre angesprochen, aber grundsätzlich wurde sich an der Textbasis orientiert und philosophisch weiterentwickelt, ohne dabei an grundsätzlich so verschiedene Grenzen zu stoßen, dass kein Dialog mehr möglich wäre. Die Diskussion war facettenreich und es wurde fächerübergreifend Wissen in die Diskussion mit eingebracht, um einige Lücken in der Sartrischen Argumentation offen zulegen und auszudiskutieren.</p>
<p>Der überaus anstrengende und sehr gewinnbringende Tag wurde abgerundet durch ein schmackhaftes Dinner, wo den Teilnehmern noch einmal Raum gegeben wurde, sich näher kennen und schätzen zu lernen.</p>
<p>Meines Erachtens ein fachlich und menschlich gelungener Workshop, in dem es geschafft wurde, die Barrieren der Fremdheit niederzureißen und eine fachlich und philosophischen Diskussion und Inspiration zu initiieren. Hervorzuheben ist dabei auch die Sprachgewandtheit, die didaktischen Fähigkeiten, sowie das sehr umfangreiche Wissen von Prof. Dr. Manfred Frank. Dank natürlich auch an den Organisator Marc Borner.</p>
<p>(Lektorin: Franziska Wehlmann &#8211; vielen Dank)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/transkriptz.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/transkriptz.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/transkriptz.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/transkriptz.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/transkriptz.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/transkriptz.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/transkriptz.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/transkriptz.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/transkriptz.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/transkriptz.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/transkriptz.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/transkriptz.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/transkriptz.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/transkriptz.wordpress.com/45/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=45&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ankündigung Workshop: Current Issues in Pre-reflective Self-consciousness</title>
		<link>http://transkriptz.wordpress.com/2011/01/31/workshop-current-issues-in-pre-reflective-self-consciousness/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 11:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[prä-reflexives Cogito]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Manfred Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Michael Pauen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die an der HU Berlin angegliederte Berlin School of Mind and Brain veranstaltet am 9ten Februar einen Workshop zum Thema prä-reflexives Cogito bzw. prä-reflexives Bewusstsein. Sprechen werden die Wissenschaftler: Prof. Dr. Manfred Frank Prof. Dr. Dan Zahavi Prof. Dr. Michael Pauen Prof. Dr. Jan Slaby Ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen Prof. Dr. Frank [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=34&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die an der HU Berlin angegliederte Berlin School of Mind and  Brain veranstaltet am 9ten Februar einen Workshop zum Thema  prä-reflexives Cogito bzw. prä-reflexives Bewusstsein.</p>
<p>Sprechen werden die Wissenschaftler:</p>
<ul>
<li><strong>Prof. Dr. Manfred Frank</strong></li>
<li><strong>Prof. Dr. Dan Zahavi</strong></li>
<li><strong>Prof. Dr. Michael Pauen</strong></li>
<li><strong>Prof. Dr. Jan Slaby</strong></li>
</ul>
<p><span id="more-34"></span></p>
<p>Ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen Prof. Dr. Frank persönlich  kennenzulernen und empfehle ihn als Philosophen und Sartre-kenner  wärmstens weiter. Wer sich also mit dem „Ich“ und einigen Problemen die  damit zusammenhängen beschäftigt, wird empfohlen die philosophische  Sichtweise mit in seine Arbeit aufzunehmen, denn es ist keineswegs  trivial vor welche Probleme man gestellt wird, wenn man über das „Ich“  nachdenkt.</p>
<p>Was hat das „Ich“ mit präreflexiven Cogito zu tun?</p>
<p>Ich empfehl dazu:  „Selbstbewußtsein und Selbsterkenntnis. Essays zur analytischen Philosophie der Subjektivität“ (<strong>ISBN-10:</strong> 3150086892)</p>
<p>Weiterhin kann ich Prof. Dr. Michael Pauens Aufsatz: <a href="http://www.michael-pauen.de/Subjekt.rtf">Selbstbewußtsein: Ein metaphysisches Relikt?</a> empfehlen, eine relative leicht bekömmliche Einführung ins Problemgebiet „Ich“</p>
<p>Ich kann aufgrund eines anderen wichtigen Termins leider nicht vor Ort sein.</p>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/transkriptz.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/transkriptz.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/transkriptz.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/transkriptz.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/transkriptz.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/transkriptz.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/transkriptz.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/transkriptz.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/transkriptz.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/transkriptz.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/transkriptz.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/transkriptz.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/transkriptz.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/transkriptz.wordpress.com/34/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=34&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ankündigung Methodenworkshop Magdeburg</title>
		<link>http://transkriptz.wordpress.com/2011/01/31/ankundigung-methodenworkshop-magdeburg/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 11:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Zinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentarische Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Aglaja Przyborski]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Monika Wagner-Willi]]></category>
		<category><![CDATA[Objektive Hermeneutik]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Ralf Bohnsack]]></category>
		<category><![CDATA[qualitative Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungsberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://transkriptz.wordpress.com/?p=15</guid>
		<description><![CDATA[Das Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM) in Magdeburg veranstaltet am 4. und 5. Februar 2011 einen Workshop zur qualitativen Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung. Ich war letztes Jahr schon vor Ort und empfand es als enorme Bereicherung für meine Magisterarbeit. Ein solcher Workshop ist jederman zu empfehlen, der sich mit den dort vorgestellten Methoden (die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=15&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM) in  Magdeburg veranstaltet am  4. und 5. Februar 2011 einen Workshop  zur  qualitativen Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung.</p>
<p><span id="more-15"></span>Ich war letztes Jahr schon vor Ort und empfand es als enorme  Bereicherung für meine Magisterarbeit. Ein solcher Workshop ist jederman  zu empfehlen, der sich mit den dort vorgestellten Methoden (die  Bandbreite reicht von der dokumentarischen Methode bis zur Objektive  Hermeneutik) beschäftigt.Thematische Interesse an Bildungsforschung wäre  natürlich von Vorteil.</p>
<p>Meine persönlichen Favoriten vor Ort sind Prof Dr. Iris  Nentwig-Gesemann sowie Dr. Monika Wagner-Wille &#8211; beide sind inhaltliche  Hauptbezugspunkte für meiner Magisterarbeit gewesen. Aber auch Prof. Dr.  Ralf Bohnsack und Dr. Aglaja Przyborski (bei beiden war ich letztes  Jahr) sind zu empfehlen und stellen vor allem auf dem Gebiet der  dokumentarischen Methode kleine Ikonen dar.</p>
<p>Mehr Teilnehmer und genauere Informationen findet ihr auf der <a href="http://www.uni-magdeburg.de/zsm/node/33">Homepage.</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/transkriptz.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/transkriptz.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/transkriptz.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/transkriptz.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/transkriptz.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/transkriptz.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/transkriptz.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/transkriptz.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/transkriptz.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/transkriptz.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/transkriptz.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/transkriptz.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/transkriptz.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/transkriptz.wordpress.com/15/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=transkriptz.wordpress.com&amp;blog=19628052&amp;post=15&amp;subd=transkriptz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
	</channel>
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