bloging Zinke

Wer in die falsche Richtung läuft braucht sich nicht beeilen!

Podcast zur Grounded Theory

Was man schon immer über GT wissen wollte….

http://groundedtheoryoldenburg.wordpress.com/audio-podcastfolgen/#1

eine nette Idee 🙂

und weil es schon andere gefunden haben… hier die ZF: http://www.socioeconomics.info/blog/2013/06/die-grounded-theory-methode/

 

Reiht sich ein in youtube videos wie:

http://www.youtube.com/watch?v=4SZDTp3_New&list=PL8CB91CC62C1C2C7E

oder

http://www.youtube.com/watch?v=K8CnKUVY8oE

Viel Spaß damit 🙂

Kostenlose qualitative Analysesoftware

Hab ich gerade gefunden und kurz drüber geschaut, nicht ganz intuitiv, aber ich denke nach 1-2 h Einarbeitung kann man damit schon gut analysieren.

http://www.aquad.de/

Forschungsdatenmanagement

Forschungsdatenmanagement

Darüber sollte man sich auf jeden Fall Gedanken machen.
„Forschungsdaten nur als Grundlage für eine Publikation zu verwenden, missachtet deren Wert. Gegenwärtig wird im Forschungsprozess meist darauf verzichtet, auf bereits erhobene und gespeicherte Daten zurückzugreifen.“

Mit dem Fazit:

„So wirft die Transformation der gesamten Prozesskette von der Erzeugung über die Speicherung bis zur Bewahrung und Pflege von Forschungsdaten, die sich in dem Begriff „Open Data“ verdichtet, Fragen über Fragen auf. Wer standardisiert die Metadaten? Wer setzt die „Data Policies“? Wie erzeugt man die Anreize, dass Forscher ihre Daten und Programme verfügbar machen? Wer trägt die Aufwendungen, dass sie verfügbar bleiben?“ (Sietmann, 2009, S. 160)

Berliner Methodentreffen 2013

Es ist mal wieder soweit, das Berliner Methodentreffen steht an:

http://www.qualitative-forschung.de/methodentreffen/

Anfang diesen Monats (03.2013) wurde das Programm veröffentlicht. Von der Transkription (Dresing) bis zur reflexiven Grounded Theory (Breuer) ist wieder viel dabei was spannend klingt. Leider scheint die dokumentarische Methode (Bohnsack, Przyborski) dieses Jahr nicht dabei zu sein – scheint wohl aus der Mode zu kommen.

Die Anmeldung soll nach eigenen Angaben Ende März stattfinden, wer teilnehmen will, sollte sich diesen Termin incl Uhrzeit mehr als rot anmalen. Erfahrungsgemäß ist die Nachfrage sehr sehr hoch und die Hälfte der Plätze wird nach Windhund-Verfahren vergeben.
Vielleicht finde ich ja auch ein wenig Zeit für diese Veranstaltung 🙂

Soziologen Timeline

Eine nette Idee irgendwie 🙂

Wenn man da ein wenig bauen würde, gäbe das eine hervorragende Informationsquelle …

http://soziobloge.de/timeline-der-bedeutensten-soziologen/#more-1218

Freiheit im Netz

Was bedeutet die Freiheit im Netz fragt die Zeit.
Freiheit im Netz ist Anonymität;
Freiheit im Netz ist die Möglichkeit des namenlosen Handelns,
                                                  des Handels ohne vermeintliche Identität;
Freiheit im Netz ist erdachte Freiheit,
                                             die Seele der Menschheit in Technik gesetzt;
Freiheit des Netzes ist unbegrenzbares Wissen
                                     das dokumentierte Wissen der Menschheit;
die Freiheit des Netzes hat kein echtes Leben
                               kein echtes Gesicht;
die Freiheit des Netzes hat ein Symbol
                          ein imaginäres Gesicht: Anonymos;
ein Symbol ohne Substanz, ohne Referenz,
                 nicht einmal ein echtes Zeichen;
     denn es ist
ein Zeichen für das nicht zu Bezeichnende: die Freiheit;
sie hat eine neue Form
                         und bleibt formlos;
der Kampf um die Freiheit im Netz
ist der Kampf um das Fassen des Unfassbaren
                                                            der menschlichen Existenz;
es ist ein Kampf
      um Wissens- und Gewissens-Freiheit
          um die Bewahrung des Fiktiven
       um die Verwirklichung jedes Einzelnen
                 um Verantwortung für-Sich und -Andere
so kann ein Mensch weder
                         seiner eigenen freien Verantwortung entrinnen,
                                                            noch eines Anderen übernehmen,
er hat sie zu leben
     auch ohne Rechtfertigung
die Freiheit im Netz ist Entgrenzung,
                                             bei der es kein Netz mehr gibt;
nur noch Menschen
die sich nach Freiheit sehnten
                        und Verantwortung bekamen
und nicht verstehen wollten das beides Eins ist.

Gedankenexperiment zum Thema Selbstbewusstsein.

Dieses Gedankenexperiment lehnt sich Putnams an „Gedankenexperiment einer Zwillingserde“ (Putnam 1975) an. Die Intention des Experimentes ist jedoch eine andere als bei Putnam. Zunächst soll das Gedankenexperiment formuliert werden:

Wir stellen uns eine Zwillingserde vor, in der alles genauso ist, wie es auf dieser – unserer – Erde. Es ist ein exaktes Gleichnis unserer Erde, ohne die geringste Variation.

Nehmen wir weiter an, wir besitzen die Möglichkeit diese andere Welt zu bereisen.

Ich reise also in diese Welt. Logischerweise mein Zwilling auch in die Unsere.

Aus einem interstellaren Zufall heraus treffen wir uns auf dieser Reise.

Ich treffe auf mich!

Das Ende scheint auf den ersten Blick banal, doch wird es von uns reflektiert, führt dieses Ende zu einem interessanten Phänomen, mit dessen Hilfe wir im weiteren Verlauf dieses Textes auf die Spuren des Selbstbewusstseins stoßen wollen und werden.

Ausgangspunkt für diese Reise ist das Paradoxon, welches entsteht, wenn ich versuche den Satz „Ich treffe auf mich“ zu verstehen. In einer gewissen Weise bedeutet dieser Satz, dass ich zugleich mein Zwilling und mein Selbst bin.

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Re: Die Probleme der Geistes- und Sozialwissenschaften

Ein Kommentar zu „Die Probleme der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften“

http://dialecticprogress.wordpress.com/2011/02/27/die-probleme-der-geistes-und-gesellschaftswissenschaften/

Ich fand es schon immer komisch Geistes- und Sozialwissenschaften den Naturwissenschaften gegenüber zu stellen. Ich bin kein Naturwissenschaftler, ich habe auch nur mittelmäßige Einblicke in den „Erkenntnisgewinn“ der Naturwissenschaft und kann es u.a. schon deshalb nicht beurteilen ob es Erkenntnisgewinne gab. Man verstehe mich nicht falsch, ich weiß natürlich um die technischen Errungenschaften der Naturwissenschaften, und sicher ist mir die ein oder andere Theorie geläufig. Schleierhaft ist mir nur auf welche Messungen diese „Erkenntnis“, dass es keine Erkenntnisse in Sozial- und Geisteswissenschaft gibt, sich beruft. Mehr von diesem Beitrag lesen

Workshop zur qualitativen Sozialforschung in Magdeburg (Feb 2011)

Am Freitag, den 04.02.2011 hat es mich wieder einmal nach Magdeburg gezogen. Die Landeshaupstadt lockte am letzten Wochenende mit einem alljährlichen Workshop zur qualitiativen Sozialforschung. Nachdem ich letztes Jahr auf diesem Workshop sehr gute Erfahrungen gemacht habe und mein methodisches Wissen erweitern konnte – vor allem mein Wissen um die dokumentarisches Methode – war ich gespannt auf den Workshop in diesem Jahr. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und wurden nicht enttäuscht. Der zweitägige Interpretations-Workshop fand in diesem Jahr nicht dirket in der Universität statt, sondern wurde in ein universitätsnahes Tagungszentrum verlegt.

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Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos

Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos

Ein Beitrag, an dem ich hängen blieb, denn er erschien mir paradox und ich machte mich daran, ihn zu kommentieren/interpretieren:

Der Beitrag endet mit der – vielleicht rhetorischen Frage – „Brachte das Grenzenlose mehr Freiheit?“

Um diese Frage zu beantworten – oder auch nur zu verstehen – ist es hilfreich die vorherigen Setzungen des Autoren anzuschauen: „Freiheit vor allem als Aufhebung […] verstanden. Das bedeutet Entgrenzung, Aufhebung von Grenzen, die Auflösung von Grenzen.

Also: Freiheit (des Westens) = Aufhebung der Grenzen = Grenzenlosigkeit

Zurück zur Frage:  Brachte die Freiheit („des Westens“) mehr Freiheit („des Autors“)?

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